Webinar-Aufzeichnung vom 17. Februar 2026
In diesem Webinar stellten Philip Maurer, Isabella Fillep und Hannes Bergthaler die neue Agent-Funktionalität von Brainy vor – den nächsten Evolutionsschritt vom reaktiven KI-Assistenten hin zu proaktiven, selbstständig handelnden Agenten.
Was sind Brainy Agents?
Während der bekannte Brainy Assistent auf Fragen antwortet, gehen die Brainy Agents einen entscheidenden Schritt weiter: Sie führen komplexe Aufgaben eigenständig aus, denken mit, korrigieren sich selbst und arbeiten mehrstufige Prozesse ab – parallel und im Hintergrund. Brainy wird so zur intelligenten Fernbedienung für Ihre bestehende Softwarelandschaft.
Was wurde demonstriert?
In mehreren Live-Demos zeigten die Referenten eindrucksvoll, was die Agents bereits leisten:
- Besprechungsvorbereitung auf Knopfdruck: Der Agent durchsucht Kalender und Dateiablage, findet passende Beratungsprotokolle, erstellt eine Agenda und legt personalisierte E-Mail-Entwürfe für alle Teilnehmer an – vollautomatisch.
- Dokumentenübersetzung: Ganze Ordner mit Dokumenten werden in beliebige Sprachen übersetzt und als eigenständige Word-Dateien abgelegt – ideal für regelmäßig aktualisierte Inhalte wie FAQs oder Newsletter.
- Routenplanung mit Google-Maps-Integration: Der Agent analysiert Termine der kommenden Woche, berechnet über Google Maps Fahrzeiten zwischen den Standorten und trägt empfohlene Abfahrtszeiten direkt in den Kalender ein.
- CRM-Integration (z. B. ClickUp): Notizen werden gezielt beim richtigen Kunden hinterlegt – inklusive intelligenter Selbstkorrektur, wenn z. B. ein Name unterschiedlich geschrieben wird.
- Tägliche Routinen: Wiederkehrende Aufgaben wie Terminübersicht, E-Mail-Zusammenfassung, Kundenrückruflisten, Wetter und Verkehrslage lassen sich als automatisierte Routinen einrichten und liefern jeden Morgen ein kompaktes Tagesbriefing.
Sicherheit steht an erster Stelle
Ein zentrales Thema des Webinars war der konsequent sichere Ansatz von Brainy. Hannes Bergthaler erläuterte, warum Brainy bewusst keine Universal-Agenten anbietet, sondern auf spezialisierte Agents mit klaren Guardrails setzt:
- Agents erhalten keinen generellen Zugriff auf alle Systeme, sondern arbeiten in klar definierten „Sandboxes“.
- E-Mails werden nicht automatisch versendet, sondern als Entwürfe abgelegt – der Mensch behält die Kontrolle.
- E-Mail-lesende und datenbankzugreifende Agents werden bewusst getrennt, um Prompt-Injection-Attacken vorzubeugen.
- Vorkonfigurierte Agents haben keine eigenständige Schnittstelle nach außen (Internet, E-Mail), sodass ein Missbrauch von außen technisch ausgeschlossen ist.
Technische Voraussetzungen & Verfügbarkeit
Die Agents laufen vollständig in der Cloud – es werden keine besonderen Anforderungen an das Endgerät gestellt. Ob Desktop-PC oder Terminal-Server: Brainy funktioniert wie gewohnt über den Browser. Für lokale Ordnerstrukturen oder On-Premise-Systeme wird bei Bedarf eine kleine Synchronisationssoftware (z. B. Nextcloud) installiert.
Ausblick
Brainy unterstützt das offene MCP-Protokoll (Model Context Protocol), um Integrationen mit Drittanbieter-Software zu ermöglichen. Kooperationen mit Softwareherstellern wie DATEV und weiteren sind bereits in Arbeit. Zukünftig wird eine kuratierte Bibliothek geprüfter Integrationen (u. a. LinkedIn, Mailchimp u. v. m.) zur Verfügung stehen. Nutzer sind eingeladen, ihre Wunsch-Integrationen und Prozesse einzureichen, um die Weiterentwicklung aktiv mitzugestalten.
Sie möchten einen Brainy Agent für Ihr Unternehmen einrichten lassen? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten und einem sicheren Ausrollungsplan.
Warum Brainy?
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